Elternzeit

Ein Modellvorschlag der
Eidg. Kommission für Familienfragen EKFF
für die Schweiz

Die Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen (EKFF) fordert die Einführung einer Elternzeit in der Schweiz.

Aufbauend auf einer im Jahr 2010 von der EKFF publizierten Studie hat die Kommission im Jahr 2017 im Rahmen einer Literaturanalyse die Ergebnisse von rund 140 wissenschaftlichen Analysen aus den Jahren 2010 bis 2017 auswerten lassen. 

Die EKFF, die sich schon seit mehreren Jahren für die Einführung von Elternzeit in der Schweiz einsetzt, sieht sich durch die Erkenntnisse aus der Literaturanalyse bestärkt: Ein optimal konzipiertes Elternzeitmodell ist nicht nur förderlich für Kind und Eltern, es sorgt auch für mehr Arbeitskräfte, erhöht die Steuereinnahmen und stärkt das gesellschaftliche Wohl. Die Literaturanalyse zeigt auf, dass die Auswirkungen – je nach Ausgestaltung des Elternzeitmodells – mehr oder weniger zielführend sind. Deshalb sollten bei der Ausarbeitung eines Elternzeitmodells die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt werden. 

Um dem aktuellsten Stand der Forschung zu entsprechen, hat die EKFF im August 2018 ihr 38-Wochen-Modell leicht modifiziert, indem sie die Elternzeit zwischen Müttern und Vätern neu aufgeteilt hat.

Die Publikationen können kostenlos beim Bundesamt für Bauten und Logistik bestellt werden (Bestell-Nr. 318.858.3d [2018]; 301.610d [2010]).