Die Kommission

Die Kommission wurde 1995 unter dem Namen Eidgenössische Koordinationskommission für Familienfragen EKFF als beratendes Organ des Eidgenössischen Departements des Innern ins Leben gerufen. Seit 2012 ist die EKFF eine ausserparlamentarische Kommission. Seit dem 1. Januar 2019 trägt sie die Bezeichnung Eidgenössische Kommission für Familienfragen EKFF.

Die EKFF ist eine ausserparlamentarische Kommission und beratendes Organ des Bundesrates. Als Fachkommission nimmt die EKFF eine wichtige gesellschaftspolitische Funktion wahr und stellt spezifisches Fachwissen im Bereich Familienpolitik sicher, worauf die Bundesbehörden bei Bedarf zurückgreifen können. Der Kommission gehören 15 Mitglieder aus familienpolitischen Organisationen, Instituten der Familienforschung und Fachleute aus dem Sozial-, Rechts- und Gesundheitsbereich an.

Die Kommission orientiert und sensibilisiert die Öffentlichkeit in Bezug auf die familialen Lebensbedingungen in der Schweiz. Die EKFF nimmt zu familienpolitischen Vorlagen Stellung und sorgt für den fachlichen Austausch zwischen öffentlicher Verwaltung und den verschiedenen familienpolitisch tätigen Organisationen. Weiter zeigt die Kommission Forschungslücken auf, evaluiert und verfasst Forschungsberichte. Aus deren Ergebnissen entwickelt sie familienpolitische Perspektiven und regt zu entsprechenden Umsetzungsmassnahmen an.

Die EKFF ist administrativ dem Eidg. Departement des Innern (EDI) zugeordnet. Das wissenschaftliche Sekretariat ist dem Geschäftsfeld Familie, Generationen und Gesellschaft (FGG) im Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) angegliedert.